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Suchbegriff: Schweizer Stahlkonzern

Die Swiss Steel Group führt aufgrund der schwachen Marktnachfrage und der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Kapazitätsanpassungen und Personalabbau im Umfang von insgesamt rund 800 Vollzeitstellen in ihren europäischen Betrieben durch. Die Massnahmen betreffen Produktionsstandorte in der Schweiz, Deutschland und Frankreich. Im Rahmen des laufenden Restrukturierungsprogramms SSG 2025 ist der Abbau von Arbeitsplätzen sowohl durch Entlassungen als auch durch Kurzarbeit geplant.
Die Swiss Steel Group hat Martin Lindqvist, ehemaliger Präsident und CEO von SSAB, zum neuen Verwaltungsratspräsidenten ernannt. Er folgt auf Jens Alder, der weiterhin als Vizepräsident fungiert. Lindqvist bringt umfassende Erfahrung in der Stahlindustrie und Fachwissen im Bereich der fossilfreien Stahlproduktion mit. Das Unternehmen zeigt sich optimistisch, den Wandel unter seiner Führung fortzusetzen.
Die Swiss Steel Group hat sich in einer Stellungnahme zu den jüngsten Medienberichten geäußert und Gerüchte über ein Insolvenzverfahren kategorisch dementiert. Das Unternehmen räumte das schwierige wirtschaftliche Umfeld in der europäischen Stahlindustrie ein, betonte aber, dass sein strategisches Restrukturierungsprogramm bereits zu erheblichen Kosteneinsparungen geführt habe. Die Gruppe steht in regelmäßigem Kontakt mit ihren Kreditgebern und rechnet mit einer anhaltenden Volatilität in der zweiten Jahreshälfte 2024, wobei die wirtschaftliche Stabilisierung auf 2025 verschoben wird.
Das europäische Forschungsprojekt HYDREAMS hielt seine zweite Generalversammlung im Werk der Swiss Steel Group in Krefeld ab. Dabei wurden die neue Wasserstoffinfrastruktur mit Lagertanks und ein Pilotofen, der bei 1.000°C arbeitet, besichtigt. Der Schwerpunkt des Projekts liegt auf sauberem Wasserstoff und digitalen Werkzeugen für die Wiedererwärmung und Wärmebehandlung von Stahl, wobei die Fortschritte bis 2027 geplant sind.
Die Swiss Steel Group meldete für das erste Halbjahr 2024 ein gemischtes Ergebnis mit einem Umsatzrückgang von 20 % gegenüber dem Vorjahr aufgrund der gedrückten Marktnachfrage, erreichte aber strategische Meilensteine, darunter eine erfolgreiche Kapitalerhöhung, die die Nettoverschuldung reduzierte und die Bilanz stärkte. Das Unternehmen verbesserte sein EBITDA durch strategische Transaktionen auf 71,7 Millionen Euro, obwohl es mit Herausforderungen in seinen Automobil- und Industriemärkten konfrontiert war. Swiss Steel treibt seine Strategie SSG 2025 voran, die sich auf die Produktion von grünem Stahl konzentriert, und hat von der Initiative Science Based Targets die Bestätigung für seine Dekarbonisierungsziele erhalten.
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